Eine Kontaktmöglichkeit gehört auf jede anständige Website. Kein Problem: E-Mail-Adresse publizieren.
Doch Achtung, E-Mail-Adressen-Sammler-Bots kriechen durchs Netz und schnappen sich jede E-Mail-Adresse, welche zu kriegen ist. Es dauert nur wenige Tage und die eigene Adresse landet in den Datenbanken der Spammer. Und schon kann man sich über spannende Angebote zu Penisverlängerungen, V1AGhra und tod-sichere Anlagemöglichkeiten bei “American Unity Investments” (AUNI) freuen. Das weiss inzwischen sogar jeder MySpace-Benutzer.
Der Griff in die Trickkiste
Zu früh gefreut, liebe Schurken. Wir Techies sind schlauer! Unzählige Tricks kennen wir, um unsere E-Mail-Adresse den menschlichen Besuchern preiszugeben, diese aber vor Automaten zu verbergen. Ueber 14 Methoden hat Sarven Capadisli auf seiner Homepage zusammengetragen.
Aber funktionieren diese Verfahren? Wie gut funktionieren sie? Oder sind wir hysterisch und man kann ruhig seine Adresse in Klartext im href-Attribut platzieren?
Wir sind Forschernaturen
Wir haben 8 Testadressen präpariert und diese auf einer HTML-Seite eingebaut. Jede der 8 Adressen ist mit einem anderen Verfahren codiert. Auf der Homepage von tilllate.com habe ich ein Link auf diese Seite platziert. So sind wir sicher, dass viele Bots vorbeikommen.
<!-- Silvan's E-Mail Honeypot -->
<a href="061101_emailtest.php" style="display:none">Contact</a>
Ein paar Wochen lassen wir dies wirken und werden in einem Monat zählen, welche Adresse wie viel Spam-Mails erhalten hat.
Wir sind gespannt.

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